Aktuell


Liebe Zuchtfreunde.                                                                                                          

                                     

 

Die LV Infobörse ist fertig.

 

Wer noch ein paar Exemplare erwerben möchte, kann diese bei

 

unserer Pressewartin  Thomasina Fehsel per Telefon bestellen.

 

                                               0172-2790834          

 

Die Portokosten sind wie folgt gestaffelt.

 

  • 1-2      Stück                       1,85€
  • 3-5      Stück                       3,00€
  • 6-10    Stück                       4,69€
  • Ab 11  Stück                       6,29€    

 

Der Preis der LV Infobörse beträgt 3,00€

             

 

Der Vorstand

 


Das geht uns alle an....

                                                Online- Petition                                        dass Krähen von Hähnen als "kulturelles Erbe" zu schützen

 

 

 

Sehr geehrte Vorsitzende der Landesverbände im BDRG.
Ich trete heute an Euch heran, um Euch zu bitten, an einer Online-
Petition teilzunehmen.
In Frankreich wurde das Ziel bereits erreicht, dass Krähen von Hähnen
als kulturelles Erbe zu schützen.
Die weitere Erklärung sind auf der Online- Petition im unteren Bereich ausgiebig erklärt worden. Aus diesem Grund möchte ich Euch und alle Vereinsmitglieder in den Vereinen dazu animieren, an dieser Petition teilzunehmen.
Man hört immer wieder aus vielen Richtungen, dass es Probleme mit
Nachbarn von Geflügelzüchtern- und Haltern gibt, denen das Hahnenkrähen
stört. Häufig handelt es sich dabei um Zugezogene aus Stadtgebieten, die auf
dem Dorfe ihre ländliche Ruhe suchen. Vor dem Erwerb eines Baugrundstückes
oder eines Hauses ist das Umfeld Nebensache.
Erst viel später wird wahrgenommen, dass auch ein Dorf seine eigenen Geräusche hat und so entstehen Streitigkeiten.
Sollte Deutschland das gleiche Potenzial wie Frankreich haben, könnten solche Streitigkeiten bald ein Ende finden.
Gerade unser schönes Hobby, verliert durch diese Verbote und Einschränkungen in Sachen Hahnenkrähen an potenzielle Züchtern und Hühnerhaltern. Der Sinn der Arterhaltung vieler schöner Rassen bleibt
dann auf der Strecke. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur einer unter
Euch so eine Entwicklung erleben möchte.
Teilt bitte den Link an alle Kreisverbände und Mitglieder und macht
bitte alle mit. Es kann uns irgendwann alle treffen.
Es wäre schön, wenn auf den vorhandenen Internetseiten aller Vereine
auf der Startseite diese Petition eingebunden würde.
Mit besten Zuchtgrüßen
Dieter Prehn vom GZV Fallersleben


PS. und bleibt bitte alle gesund.
/www.sundheimer-huhn.eu>
Hier geht es zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-wie-hahnenkraehen-und-kirchengelaeut-als-kulturelles-erbe-schuetzen?fbclid=IwAR0EtdKpzsx38TKtGtnY6TJFcDQ5GQgO2fStj8li6BUMNtEU407MdL1mvC8



/www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-wie-hahnenkraehen-und-kirchengelaeut-als-kulturelles-erbe-schuetzen?fbclid=IwAR0EtdKpzsx38TKtGtnY6TJFcDQ5GQgO2fStj8li6BUMNtEU407MdL1mvC8>

 

Der Landesverband der Rassegeflügelzüchter ist nicht verantwortlich für Inhalt und Text dieser Petition !



Liebe Züchterinnen und Züchter,
 
aus dem Ministerium Wiesbaden erhielten wir heute das beigefügte Schreiben aus dem Bundesministerium, das im Interesse der Tierseuchenbekämpfung ein innergemeinschaftliches Verbringen zwischen den EU-Staaten an mitzuführende Gesundheitsbescheinigungen knüpft, was auch für Ausstellungen von in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln verpflichtend vorgeschrieben ist.
 
Diese Vorschrift wurde im Rahmen der letzten Tierseuchenreferenten-Sitzung im Vorgriff auf den Gültigkeitsbeginn zum 21. April 2021 der delegierten Verordnung (EU) 2020/688 vereinbart. Sie beinhaltet, dass bereits ab sofort bei Verbringungen von in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln aus anderen EU-Mitgliedstaaten, die für Ausstellungen bestimmt sind, verpflichtend immer eine Gesundheitsbescheinigung mitzuführen ist. Wir sind gebeten worden, unsere Mitglieder entsprechend zu informieren. Gebt also bitte diese Information auch an die Vereinsmitglieder weiter.
 
Ich füge dieses Schreiben des BMEL, mit dem die Geflügelverbände darüber informiert wurden, in der Anlage bei. Dies betrifft sicherlich nicht nur große Ausstellungen wie Leipzig und Hannover, sondern auch kleinere Sonder- und Hauptsonderschauen, auf denen Tiere aus den benachbarten EU-Staaten ausgestellt werden sollen. Da sicherlich auch Tiertransporte aus der BRD in andere EU-Mitgliedsstaaten darunter fallen (etwa zur Europaschau, auch wenn sie 2021 von Österreich bereits abgesagt wurde), sowie Transporte von erworbenen oder verkauften Tieren über die Staatengrenzen hinweg davon betroffen sind, habe ich heute bei unserem Kreisveterinär deswegen nachgefragt. Sobald ich weitere Informationen habe (wer die TRACES-Bescheinigungen ausstellt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, welche Untersuchungen ggf. anstehen etc.), werde ich sie über diesen Verteiler mitteilen.
 
Viele Grüße
Siegfried Becker



Gespräch im Ministerium am 11.3.2020

 

 

 

Am 11. März fand wieder eine Besprechung mit den hessischen Geflügelzuchtverbänden im Tierseuchenreferat des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) statt. Teilgenommen haben für den LV Hessen-Nassau 1. Vors. Andreas Heide und ZBO Berthold Lämmchen (2. Vors. Mario Dold war entschuldigt), für den LV Kurhessen 1. Vors. Karl Kahler, 2. Vors. Stefan Blumenstein und ich. Über die Ergebnisse will ich das Wichtigste berichten und auch ein paar aktuellere Entwicklungen aufzeigen. Wie in den Jahren zuvor haben wir in Abstimmung mit Dr. Fröhlich einen Fragenkatalog vorgelegt, der sehr ausführlich und für uns hilfreich beantwortet wurde. Für diese Gesprächsmöglichkeit sind wir daher sehr dankbar.

 

 

 

1.Aviäre Influenza: Dr. Fröhlich gab zunächst einen Bericht zur aktuellen Situation, insbesondere zu den massiven Ausbrüchen der HPAI in Osteuropa (Bulgarien, Polen, Slowakei, Tschechische Republik); über das Radar-Bulletin des FLI kann man sich dazu einen Überblick verschaffen. In Deutschland gab es bis dahin nur die beiden positiven Befunde bei einer Wildgans in Brandenburg und einer Hühner-Kleinhaltung in Hohenlohe/BW. Über die inzwischen aufgetretenen Fälle (Legehennen-Kleinhaltung im Kreis Leipzig/Sachsen am 13.3., Putenmästerei im Kreis Aurich/Niedersachsen am 20.3. und Putenmästerei im Kreis Börde/Sachsen-Anhalt) habe ich ja zeitnah bereits Mitteilung gemacht. Einzelfälle wurden bei einer Ente in Zoohaltung im Kreis Zwickau/Sachsen am 26.3. und bei einem Greifvogel im Kreis Leipzig am 21.3. festgestellt. In Hessen wurde diesen Winter noch kein Fall nachgewiesen, lediglich die Kot probe bei einem (lebenden) Graureiher im Kreis Waldeck-Frankenberg ergab den Nachweis des niedrigpathogenen Subtyps H5N1. Vom FLI wurde ein mittleres Risiko für die Einschleppung des Virus angegeben. Wir haben darauf aufmerksam gemacht, dass der z.Z. sehr intensive Warenverkehr (insbesondere günstige Futtermittellieferungen aus Polen) als möglicher Vektor mit bedacht werden muss, zumal sich die in Puten-Großmästereien aufgetretenen Fälle nicht unbedingt aus einer aktuell auffälligen Funddichte positiver Wildvögel im Umland erklären lassen.

 

 

 

1.Nachlese zur Änderung Geflügelpestverordnung: Die Änderungen hätten sich als nützlich erwiesen, etwa hinsichtlich der flexibleren Ausweisung von Sperrbezirken. Gerade die wenigen aktuellen Fälle mit z.T. rasch wieder aufgehobenen Sperrbezirken zeigen ein gelasseneres Umgehen der Behörden mit der HPAI. Eine echte Bewährungsprobe stünde allerdings noch aus (hoffen wir, dass es auch so bleibt). In Hessen sind neue Risikogebiete lediglich mit den Reinheimer Teichen in Südhessen hinzugekommen. Als problematisch wurde von uns die enge Maschenweite für Übernetzungen angemerkt; das EFSA-Gutachten lässt dazu aber z.Z. keine Toleranz zu.

 

 

 

1.Schutzmaßregeln für gefährdete Nutztierrassen und seltenes Ziergeflügel: Ausnahmeregelungen hinsichtlich angeordneter Keulungen im Seuchenfall sieht die GeflPSchVO zwar vor, doch müssen Haltungen von gefährdeten Nutztierrassen und seltenem Ziergeflügel vor einem Seuchenfall amtlich gemeldet und registriert sein und die notwendigen Biosicherheits-Voraussetzungen, insbesondere die Vorhaltung von Quarantäne-Einrichtungen nachgewiesen und genehmigt sein. Wir sind aber gebeten worden, auf diese Möglichkeit hinzuweisen (einzig bisher beantragte und genehmigte Einrichtung in Hessen ist der Opel-Zoo).

 

 

 

1.Beiträge der Tierseuchenkasse sind im letzten Jahr 2019 konstant geblieben. Es wurde allerdings auf die Notwendigkeit einer korrekten Meldung der tatsächlich gehaltenen Tier Zahl hingewiesen. In diesem Zusammenhang weise ich nochmals eindringlich darauf hin, dass alle Halterinnen und Halter von Geflügel (also auch diejenigen, die drei Legehennen im Garten halten) diese Haltung bei der Tierseuchenkasse anzumelden haben. Zusätzlich ist eine Betriebsnummer (Registriernummer) beim Hessischen Verband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht in Alsfeld (HVL) zu beantragen. Ohne diese Registriernummer können heute (schon seit längerem!) keine Tiere mehr auf Ausstellungen gebracht werden. Wer diese Registriernummer noch immer nicht hat, sollte diese schleunigst beantragen. Vordrucke können bei mir abgerufen werden. Hier sind auch die Zuchtwarte gefordert: macht bitte auf die Notwendigkeit einer gewissenhaften Meldung bei Tierseuchenkasse und HVL aufmerksam!

 

 

 

1.Änderung der Tierimpfstoff-Abgabeverordnung: Diese Änderung ist inzwischen erfolgt, auf die entsprechende Mitteilung des BDRG habe ich ja hingewiesen. Ausdrücklich betont hat Dr. Fröhlich allerdings, dass weiterhin strikt das 6-Wochen-Impfintervall für die ND-Trinkwasserimpfung gilt. Bitte in den Vereinen mitteilen und sich auch daran halten. Die Einhaltung des Impfintervalls ist unbedingt nötig, denn es wurde darauf hingewiesen, dass bei Routine-Untersuchungen von eingelieferten Tieren aus Hobbyzuchten im Hessischen Landeslabor festgestellt wurde, dass in sehr vielen Fällen kein ausreichender ND-Impfschutz nachweisbar war. Wegen der festgestellten offensichtlich nachlassenden Impfdisziplin wird das Ministerium den Regierungspräsidien empfehlen, vermehrt Stichproben in den Beständen durchzuführen (Blutproben oder Brutei-Beprobung), um den Antikörper-Titter zu bestimmen. Ich bitte also, um ggf. Sanktionen wegen nicht sachgemäß durchgeführter Impfungen zu vermeiden, um unbedingte Impfdisziplin! Auch hier sind die Zuchtwarte in den Vereinen gefordert, auf die Notwendigkeit einer breiten, gut wirksamen Impfdecke hinzuweisen! Es ist in unser aller Interesse. Beklemmender weise trat uns ja in den letzten Wochen das Schlagwort „Herdenimmunität“ im Zusammenhang mit der Corona Virus-Pandemie in den Pressemitteilungen immer wieder entgegen. Auch bei unseren Geflügelbeständen brauchen wir diese Herdenimmunität, um ausreichend Schutz vor Seuchendurchbrüchen zu haben. Wenn größere ND-Ausbrüche auftreten sollten, wären aufgrund der dann angeordneten Schutzmaßnahmen auch unsere Ausstellungen gefährdet!

 

 

 

1.Paratyphus-Impfstoffe: noch gelistet, aber nicht mehr verfügbar sind die Paratyphus-Impfstoffe für Tauben Zoosal-t und Chevivac-S, daher steht für eine aktive Salmonellose-Vorbeugung bei Tauben auf absehbare Zeit kein für Tauben zugelassener Impfstoff zur Verfügung. Allerdings gibt es vom selben Salmonellenstamm den Impfstoff Salmoporc, der jedoch höher dosiert ist und vom Tierarzt über Umwidmungskaskade verdünnt werden muss, um bei Tauben angewendet werden zu können. Tierärzte mit Kleintierpraxen sehen sich dafür nicht immer in der Lage, daher sollte bei Bedarf Rücksprache mit einem Tierarzt mit Großtierpraxis gesucht werden.

 

 

 

1.Pullorum bei Hühnern: Vor allem in Sachsen tritt seit einigen Jahren, wohl auch durch Gemeinschaftsbrutschränke in den Vereinen weitergetragen, eine intensivere Problematik mit Salmonella pullorum bei Hühnerküken auf (Weiße Kükenruhr), in Sachsen wurde daher durch die Tierseuchenkasse unterstützt ein Sanierungsprogramm aufgelegt. In Hessen besteht dafür (noch) kein Bedarf, Pullorum wurde in Hessen in den letzten 3 Jahren nicht nachgewiesen. Bitte die Problematik im Auge behalten! Im letzten Heft der Geflügelzeitung wurde zudem über eine erhebliche Durchseuchung von Geflügelbeständen in Sachsen mit der Aviäre Leukose berichtet, eine virale Infektion, die sich auch über kontaminierte Bruteier in Gemeinschaftsbrutanlagen verbreitet. Auch hier bitte ich das Problem sorgsam im Auge zu behalten; eine Sanierung von Zuchttierbeständen mit Leukosebefall ist zwar möglich, aber mit erheblichem Aufwand verbunden.

 

 

 

1.Die Durchführung der klinischen Untersuchung der Ausstellungstiere zusammen mit der Einlasskontrolle hat sich bewährt, was auch von uns als Verbandsvertretern bestätigt wurde. Die damit für die einzelnen Aussteller nicht mehr notwendige kostenpflichtige vorherige Bestandsbesichtigung durch den Hoftierarzt spart uns Ausstellern ja auch Geld. Allerdings werden die Einlasskontrollen sehr unterschiedlich praktiziert, so dass von Ausstellern dann gerne reklamiert wird: letzte Woche in XY ist aber darauf nicht geachtet worden! Ein Merkblatt für die mit den Einlasskontrollen beauftragten Tierärzte soll seitens des Ministeriums erstellt werden; ausdrücklich betont wurde, dass die Tierärzte sowohl den Gesundheitszustand der eingelieferten Tiere zur Vermeidung der Krankheitseinschleppung als auch den korrekten Impfnachweis zu überprüfen haben (also den Nachweis der korrekten ND-Impfung im Abstand von 6 Wochen unter Angabe von Hersteller und Chargen-Nummer des Impfstoffs). Sehr kritisch wurde der Handel mit Tieren auf den Parkplätzen vor den Ausstellungshallen gesehen; die Ausstellungsleitungen werden gebeten, dies zu unterbinden. In diesem Zusammenhang weise ich auch darauf hin, dass es für die Besetzung von Käfigen auf Tier-/Taubenmärkten, auf Kükenschauen etc. klare Regeln gibt, die aus Tierschutzgründen auch eingehalten werden müssen, und dass gerade diese Verkaufsveranstaltungen bei der Veterinäraufsicht auch angemeldet und genehmigt werden müssen.

 

 

 

1.Hinzugeladen auf unseren Wunsch und auf Empfehlung von Frau Dr. Isa beim vorletzten Gespräch im November 2018 waren zwei Vertreterinnen aus dem Tierzuchtreferat des HMUKLV, um über mögliche Förderungen insbesondere der Erhaltung alter und gefährdeter Rassen und der Zuchtbucharbeit zu sprechen. Von diesen betont wurde allerdings, dass seit Änderung des Tierzuchtgesetzes 2006 Tierzucht keine staatliche Aufgabe mehr sei und eine Förderung daher nicht möglich wäre, eine Unterstützung durch den LLH nur für die Zucht landwirtschaftlicher Nutztiere (Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine) erfolge und das Rassegeflügel dafür nicht vorgesehen sei. Ich sehe dies anders, zumal der Freistaat Bayern und das Land Nordrhein-Westfalen hier Vorreiter in einer intensiveren Wahrnehmung der Bedeutung tiergenetischer Ressourcen sind. Wir werden in dieser Frage am Ball bleiben. Inzwischen hat unser LV-Vorsitzender Karl Kahler auch mit Frau Toth im LLH gesprochen, die uns gegenüber sehr aufgeschlossen ist und ein Gespräch angeboten hat, sobald die Auflagen aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen gelockert werden. Das freut mich außerordentlich, wir sind hier auf einem guten Weg!

 

 

 

Dr. Fröhlich hat abschließend nochmals betont, wie sinnvoll der Austausch sei und dass an den jährlichen Gesprächen festgehalten werden soll. Rückfragen zum Kurzbericht gerne an mich.

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Siegfried Becker

 


Bundesversammlung 2019

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Bericht zur Bundesversammlung 2019
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Geflügelhaltung im Garten boomt

In Zeiten, wo Antibiotika in Hühnerfleisch und Dioxin in Hühnereiern längst zum Thema geworden sind, wo die Diskussionen um artgerechte Tierhaltung in der Politik immer wieder entbrennt und wo sich Proteste und Aktionen von Tierschützern mehren, wird der Ruf nach „natürlichen“ Geflügelprodukten immer lauter. Wen wundert es da, dass die Geflügelhaltung im Hobbybereich boomt? Der Kreisverband hat am 5.5. zu einem Seminar „Einsteigerkurs Geflügelhaltung“ nach Borken eingeladen. Es sollte Basiswissen an Neulinge vermitteln. Die Welt der Hühner, Enten, Gänse und Tauben ist bunt und der Einstieg oft einfacher als man denkt. Die Resonanz war überwältigend. Wir haben mit etwa 10 interessierten Hobbyhaltern gerechnet und 60 Geflügelliebhaber sind gekommen. Der Vorbericht in der HNA hat so manchen Liebhaber ermutigt zu kommen. Es gibt sie also noch - die Freude am gefiederten Tier. Nicht alle Liebhaber wollen sich an Vereine binden oder haben noch nicht den Weg dorthin gefunden. Ganz bestimmt müssen auch die Vereine mehr auf diese Gruppe eingehen und deren Wünsche aufgreifen. Als Referent hat der KV-Vorsitzende Rudi Ehrhardt die wichtigsten Grundlagen in einer bilderreichen Präsentation vermittelt: Bedürfnisse des Geflügels, Haltungsformen, Stallbau und vieles mehr. Die Zwischenfragen zielten immer wieder auf Grundlagen der Geflügelhaltung. Auch ihre ersten Erfahrungen mit Geflügel haben die Hobbyhalter mit Stolz verkündet. Nicht alle Themen konnte in der Kürze der Zeit behandelt werden. So war der Wunsch in der lebhaften Diskussion nach weiteren Seminaren und weitergehenden Themen immer wieder geäußert worden. Die Teilnahme am Kurs war kostenfrei. Aber die Spendenbereitschaft der Zuhörer für die Jugendarbeit im KV und der LV-Jugendschau war beachtlich. Wir bieten den zweiten Kurs am Samstag, den 4. Mai 2019 in Borken an. Es wurde der vielfache Wunsch geäußert über die Gesundheit der Tiere und notwendige Impfungen zu referieren.

Rudi Ehrhardt (Vorsitzender des KV An der Schwalm)



Einsteigerkurs Geflügelhaltung


Findet zur Zeit nicht statt.